/ Weißraum

Weißraum in der Gestaltung – speziell in der Typografie – bezeichnet alle Flächen auf einer Seite, die nicht mit Schriftzeichen, Bildern oder anderen gestalterischen Elementen gefüllt sind.Er muss dabei nicht zwangsläufig weiß sein, sondern meint allgemein den „leeren“ oder unbedruckten Raum, der gezielt eingesetzt wird, um ein ausgewogenes, übersichtliches und lesbares Layout zu schaffen.

Weißraum ist ein aktives Gestaltungselement: Er sorgt für Struktur, Hierarchie und Klarheit, lenkt den Blick, verbessert die Lesbarkeit und gibt dem Inhalt Raum zum Wirken. In der Typografie unterscheidet man Makro-Weißraum (z.B. Seitenränder, Abstand zwischen Textblöcken) und Mikro-Weißraum (z.B. Abstand zwischen Buchstaben und Zeilen).

„Nach dem Gestaltungsprinzip Form–Gegenform stellt die richtige Aufteilung von bedruckter Fläche zu Weißraum eine gestalterische Herausforderung an den Designer dar.“

Informatik-Bezug: In der Informatik bezeichnet „Whitespace“ ebenfalls Leerzeichen, Tabulatoren und Zeilenumbrüche, die bei der Strukturierung von Quellcode und Datenformaten eine wichtige Rolle spielen und so – wie im Design – für Klarheit und Struktur sorgen

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